Praxistag Buddhistische Rituale – Darbringungen

am 13. Mai von 9.30 – 18.30 Uhr

im Kadampa Haus, Aarstr. 13

*** Auszug aus der kürzlich erschienen Buch- Neuheit „Freudvoller Weg – Der vollständige Buddhistische Pfad zur Erleuchtung“ vom ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche :

Buddha Shakyamuni sagte:

„Meine vier Schüler und andere bringen mir jetzt direkt Gaben dar. In der Zukunft werden viele Menschen vor einem Bildnis, das meine Form darstellt, mit Vertrauen Gaben darbringen. Diese Handlungen haben die gleiche Bedeutung.“

Da beide Handlungen gleichermaßen verdienstvoll und ihre gereiften Auswirkungen die gleichen sind, ist der Nutzen daher nicht größer, ob wir dem eigentlichen Buddha begegnen und ihm Gaben darbringen oder ob wir mit Vertrauen vor einem Bildnis Buddhas Gaben darbringen. Wir können uns davon überzeugen indem wir drei Argumentationen folgen.

Da erstens eine Drabringung per Definition etwas ist, das alle Buddhas erfreut, können wir sicher sein, dass alle Buddhas der drei Zeiten und zehn Richtungen jedes Mal äußerst erfreut sind, wenn wir dem Bildnis Buddhas eine Gabe darbringen.

Da Buddhas zweitens Hellsicht besitzen, wie die Hellsicht des göttlichen Auges, die Hellsicht des göttlichen Ohrs und die Hellsicht, den Geist anderer zu kennen, können wir sicher sein, dass alle Buddhas unsere Darbringungen mittels der Hellsicht ihres göttlichen Auges jedes Mal erkennen, wenn wir eine Gabe vor einem Bildnis eines Buddhas darbringen; wir können sicher sein, das alle Buddhas unsere Lobpreisungen mittels der Hellsicht ihres göttlichen Ohrs jedes Mal hören, wenn wir Lobpreisungen der Buddhas singen, und das jedes Mal, wenn wir innerlich Gaben oder Lobpreisungen darbringen, alle Buddhas dies mittels ihrer Hellsicht erkennen, den Geist andere zu kennen.

Da drittens der Körper eines Buddhas nicht durch materielle Objekte behindert wird, können wir sicher sein, dass die Buddhas jedes Mal zu uns kommen, wenn wir mit Vertrauen Verbeugungen machen oder Gaben darbringen, ungeachtet der Tatsache, dass unser Geist so von Verblendungen umwölkt ist, dass wir sie nicht sehen können. ***

 

In diesem Kurs erfahren wir was es für unsere persönliche Praxis bedeutet sich in Geben zu üben. Sie verhilft unseren Meditationen zum Erfolg, indem sie unseren Geist mit positiver Kraft oder Verdiensten anreichert und unser Vertrauen in die 3 Juwelen, Buddha, Dharma & Sangha entfaltet. Wir werden es leicht finden, stets einen glücklichen, positiven und inspirierten Geist zu bewahren.

Als Grundlage der Betrachtungen nutzen wir an diesem Tag das Gebet „Darbringung an den Spirituellen Meister“, welches in den Kadampa Zentren auf der ganzen Welt jeweils am 10. und 25. eines jeden Monats praktiziert wird.

Die 4 Sitzungen beinhalten Erklärungen, geleitete Meditationen und Mantrarezitationen. jeder ist herzlich willkommen.

Mit wem
Kelsang Namnyi wird für seine warmherzige und praktische Art, die buddhistischen Weisheiten klar und lebensnah zu vermitteln, geschätzt. Im Mittelpunkt steht die praktische Bedeutung von Meditation für Beruf und Alltag.
Er ist Zentrumslehrer des Serlingpa Zentrums, praktiziert den Kadampa Buddhismus seit 2008 und ist seit 2012 buddhistischer Mönch.
Zeitplan
1. Sitzung: 9.30 – 10.45 Uhr
2. Sitzung: 11.30 – 12.45 Uhr
3. Sitzung: 15.15 – 16.30 Uhr
4. Sitzung: 17.15 – 18.30 Uhr

 

Beitrag: 30€ ganzer Tag | 8€ pro Sitzung inkl. Tee, Kaffee und Gebäck

 

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